Nähen

Hoch hinaus

Seit einiger Zeit haben wir das Bett der Rabaukenprinzessin umgebaut. Es ist nämlich als Geschwisterbett konzipiert. Unzählige Teile lagen davon noch unter unserem Elternbett. Der Umbau war sehr aufwändig, weil alle Schrauben mit einem Nagel und Hammer rausgeklopft werden müssen und mit einem Hammer wieder rein, um dann mit Unterlegscheibe und Mutter zu gemacht zu werden. Als der Aufbau bzw. Umbau endlich fertig war kam ein anderes Problem auf. Wir wollten verhindern, dass der Kuschelprinz alle akrobatischen Kunststücke seiner Schwester nachahmt. Wie z.B. auf dem äußeren Geländer vom Hochbett zu balancieren.

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Trotzdem dauerte es noch einen Moment, bis dass Brett gekauft war, doch es fehlte eine gescheite Befestigung. Denn nur einhängen kommt nicht in Frage, das baut unsere Tochter ruckzuck wieder ab. Mein Göttergatte hatte sich eine Konstruktion aus Spanngurten überlegt. Ich war wenig überzeugt und gar nicht begeistert, durch die Gummis und Haken kann dass böse Folgen haben wenn die Kinder daran herum manipulieren. Natürlich könnten wir die Leiter auch schlicht abbauen. Die Rabaukenprinzessin ist ein solches Kletteräffchen sie kommt wunderbar ohne hoch und runter…tagsüber.

Nur so ganz verschlafen morgens ist uns doch lieber sie hat eine Leiter die sie benutzen kann. Die Recherche über google ist ziemlich mau. Doch dann sah ich eine mit Stoff bespannte Poolleiter, das brachte mich auf die Idee. Das Brett bekommt eine Hülle aus Stoff und Bändel zum festbinden. Wie lange das in der Praxis hält…abwarten. Fürs erste ist der Kleine nicht mehr in der Lage hochzukommen sobald diese Konstruktion an der Leiter hängt. Die Große schafft es natürlich trotzdem.

Das Brett hat mein Mann im Baumarkt zuschneiden lassen und ist aus leichtem Schichtholz (vermutlich MDF). Darüber habe ich erstmal eine Fleecehülle gemacht. Auch einfach kurz genäht.

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Meine Hoffnung ist, dass dadurch der Stoff nicht so schnell durchgescheuert wird vom Holz. Mal sehen ob sich das bewahrheitet. Noch ist das ganze oben offen. Da es jedoch sehr schmal ist, glaube ich nicht, dass die Kinder das Holz allzuschnell aus der Hülle bekommen und auch die Doppelknoten bekommen sie nicht ohne längeres gefummel auf. Stundenlang alleine lasse ich sie eh nicht, daher erscheint es mit erstmal sicher genug. Stoff pur wäre auch nett, aber ich denke, das bliebe nie fest genug (zumindest bei Baumwolle und Co.). Mit dem Brett erfüllt es seinen Zweck, es ging schnell und einfach zu machen. Eigentlich ist noch ein Verschluss (z.B. Reisverschluss) oben angedacht. Aber sone „Nacht und Nebelaktion“ kann eben nicht alles leisten. 😉

Es sieht jedenfalls nicht total hässlich aus und theoretisch könnte man noch Taschen drauf machen für Krimskrams und Bücher. Da es jedoch täglich auf und abgehängt wird, war es uns so simpel ohne Taschen lieber. Die Kinder haben es auch schon untersucht. Der Kleine ist auch einmal leicht gestürzt, als seine Schwester in angestachelt hat trotzdem hoch zu klettern. Da hab ich es beiden nochmal erklärt und siehe da, seither ist Ruhe…vorerst. 😛 Ich versuche es der Großen auch als eigenen Bereich, den sie für sich alleine hat schmackhaft zu machen. Da Geschwister sich ja durchaus voneinander gestört fühlen können und bei uns jedenfalls auch tun.

Vielleicht hilft diese Idee, mit dem Stoff umhüllten Brett, ja noch dem ein oder anderen von euch, der vor einem ähnlichen Problem steht. Das würde mich natürlich sehr freuen!

Liebe Grüße

Sabrina

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